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Sushi Foodguide

Welche Arten von Sushi gibt es? 

Bei all den verschiedenen Sushi Arten kann mal schon einmal den Überblick verlieren. Genau dafür haben wir euch hier einen kleinen Sushi-Foodguide zusammengestellt. So findet auch ihr euch in der Welt des Sushis sofort zurecht und wisst genau, welche verschiedenen Sushi-Arten es gibt und was sie ausmacht.

Zuallererst gibt es zwei Grundarten von Sushi – Maki und Nigiri. Auf diesen beiden Arten bauen alle weiteren Sushi Variationen auf. Kurz gesagt: Maki ist das gerollte Sushi, in dem die Zutaten eingerollt sind wohingegen beim Nigiri die Zutaten auf dem Reis aufliegen und nicht eingerollt werden. Genauer beschreiben wir euch das etwas weiter unten im Blogeintrag.

Was ihr zudem noch kennen solltet ist das Noriblatt. Dies ist das bekannte Algenblatt, das fast alle Sushi Kreationen umhüllt und vermutlich jeder schon einmal gesehen hat. Noriblätter sollen die Sushi Kreationen zusammenhalten, sodass vor allem der Reis und der Fisch immer zusammen bleiben und das Sushi in mundgerechten Größen serviert werden kann.

Unser Sushi-Foodguide

Nigiri:

Beginnen wir einfach mit dem Nigiri. Nigiri bedeutet frei übersetzt „Griff Sushi“ und ist die erste Grundart von Sushi. Es wird eine kleine Menge Reis zu einer schmalen, fingerlangen Rolle geformt und anschließend mit Fisch oder anderen Zutaten belegt. Hier eignen sich vor allem druckempfindliche Zutaten wie Kaviar, da diese in gerolltem Sushi zerdrückt werden würden. Da beim Nigiri oft Zutaten verwendet werden, die von Natur aus schlecht zusammen halten, wird manchmal einer dünner Streifen des Noriblattes verwendet, um dem Sushi Stabilität zu geben.

Maki:

Die zweite Grundart von Sushi ist das Maki. Bei diesem Sushi-Gericht wird das Noriblatt mit einer dünnen Schicht Reis belegt. Anschließend können Zutaten wie roher Fisch oder Gemüse auf dem Reisbett ausgelegt werden. Zum Schluss wird das Maki dann von Hand gerollt und in sechs bis acht zylinderförmige Stücke geschnitten. Zusätzlich hierzu gibt es drei verschiedene Unterarten von Maki, die jeweils immer etwas anders zubereitet werden.

Die erste Art von Maki ist das Hoso-Maki. Die dünne Sushi Rolle wird mit lediglich mit einem halben Noriblatt zubereitet und enthält nur eine bis maximal zwei Zutaten. Zu dieser Sushi Art wird oft Sojasauce mit gereicht.

Dann gibt es noch das Futo-Maki. Diese dicke Sushi Rolle ist die große Variante der Makirolle. Hier wird ein ganzes Noriblatt verwendet und anschließend mit Reis und mindestens drei bis maximal sechs weiteren Füllungen befüllt.

Die letzte der Maki-Arten ist das Ura-Maki (Inside-Out-Rolls). Bei diesem Sushi Gericht wird von Innen aus gerollt und die Zutaten wie Fisch und Gemüse werden direkt vom Noriblatt umhüllt. Der Reis befindet sich außen an der Rolle, wo er mit Gomashio, Sesam oder Fischeiern dekoriert werden kann. Diese Art des Sushis zählt nicht zu den klassischen, traditionellen japanischen Sushiformen, da sie von japanischen Einwanderern in den USA entwickelt wurde. Dennoch erfreut sich diese Art von Sushi immer größerer Beliebtheit.

Bis jetzt ist noch alles verständlich, oder nicht? Soweit so gut, denn jetzt wird es dann vermutlich doch etwas verwirrend für den ein oder anderen.

Die nächste Sushi Sorte ist das Te-Maki. Das ist zwar, wie der Name auch schon vermuten lässt, auch eine Art Maki-Sushi, jedoch ist das Te-Maki grundverschieden im Vergleich zu den anderen Maki Sorten. Daher zählt es auch nicht zu den direkten Unterarten des Maki. Das Te-Maki ist eine Art Tüte, die nicht an einem Stück gegessen werden kann, sondern einzeln abgebissen wird. Die spitzen Tütchen aus Noriblättern sind ohne Bambusmatte von Hand gerollt und sind ansonsten mit den üblichen Zutaten wir Reis, Fisch und Gemüse gefüllt.

Eine weitere Maki Form, die wie das Te-Maki ebenfalls nicht zu den direkten Unterarten des Maki gehört, ist das Gunkan-Maki. Hier werden die Noriblätter in schmale Streifen geschnitten und es werden niedrige, kleine Rollen mit einem Boden aus Reis gebildet. Auf dieses Reisbett können dann anschließen Zutaten wie Fischrogen oder Kaviar ausgelegt werden. Hier wird bevorzugt mit druckempfindlichen Füllungen gearbeitet, da durch die Schiffsform die Zutaten nicht zerdrückt werden, wie bei traditionell gerolltem Sushi. Eine weitere Besonderheit beim Gunkan-Maki ist außerdem, dass es einzeln gerollt wird und nicht wie die „regulären“ Maki-Arten als große Rolle hergestellt und anschließend in kleinere Stücke geschnitten wird.

Jetzt reicht es aber auch mit Maki-Sushi. Kommen wir doch nun einmal zum Sashimi, welches vielleicht einige nicht als Sushi erkennen würden. Denn hier gibt es weder Reis noch andere Beilagen. Das Sashimi besteht nur aus rohem, fein filetiertem und ganz frischem Fisch. Dies wird mit einem speziellen Messer mit dem Namen Hocho zubereitet und in drei bis vier Millimeter dünne Scheiben geschnitten. Eine ganz exquisite Form ist das Fugu-Sashimi, welches zu den teuersten Sushis auf der ganzen Welt zählt. Dieses Sushi besteht aus dem Filet eines Kugelfisches. Der Koch braucht hier eine spezielle Lizenz, da alle anderen Innereien bis auf das weiße Muskelfleisch des Kugelfisches hochgiftig sind.

Als Fazit kann man festhalten, dass es Sushi in vielen verschiedenen und leckeren Variationen gibt. Natürlich gibt es noch viele weitere Sushi-Arten wie zum Beispiel das Cirashi-Sushi, welches lose in einer Schüssel serviert wird, das Oshi-Sushi, bei dem die Zutaten in einer Holzform ausgelegt und gepresst werden, oder das Inari-Sushi, bei dem die Zutaten in einer Teigtasche aus frittiertem Tofu serviert werden. Dieses Basiswissen sollte jedoch erst einmal genügen, damit ihr euch in der Welt des Sushis zurechtfindet. Wenn ihr jetzt schon Hunger bekommen habt, dann könnt ihr natürlich gerne in unsere Speisekarte schauen und direkt online bestellen oder auch einfach in einem unserer Restaurants in Köln oder München vorbeischauen. Wir freuen uns auf dich!

2018-10-24T12:09:29+00:0001. Oktober 2018|